Wie Sie mit sozialen Netzwerken Ihren Umsatz steigern

Soziale Netzwerke (Social Media-Portale) sind heute ein unverzichtbarer Teil des Marketings. Der ursprüngliche Gedanke war die Vernetzung geschäftlicher Kontakte oder auch des privaten Freundeskreises. Doch heute gehören Social Media-Portale zu den erfolgreichsten Marketingmethoden überhaupt!

Sie bieten ein enormes Potenzial, auf sich aufmerksam zu machen. Portale wie Facebook, Twitter, Xing, Pinterest, LinkedIn oder Instagram können jedoch noch mehr: sie eröffnen Ihnen ganz neue Möglichkeiten, mit Ihren Gästen in Kontakt zu treten und sie auf jedem Schritt des Buchungsweges zu begleiten.

Wir haben für Sie einige Informationen zum erfolgreichen Einsatz von Sozialen Netzwerken im Rahmen des Customer Journey (die einzelnen Zyklen, die ein Kunde durchläuft, bevor er sich für eine Ferienunterkunft oder eine Aktivität entscheidet) zusammengestellt.

1. Schritt: Markenbekanntheit

Hier beginnt der Weg des Gastes zu Ihnen. An diesem Punkt sind Sie bzw. Ihre Marke dem Gast möglicherweise schon vertraut. Oder auch noch nicht. Er hatte noch keinen Kontakt mit Ihnen. Sie müssen ein stärkeres Bewusstsein für Ihr Angebot bei ihm wecken.

Treten Sie in den direkten Kontakt mit Ihrer Zielgruppe, indem Sie Meldungen mit viel Potenzial zum Teilen und Weiterverbreiten veröffentlichen. Stellen Sie Fragen, die zum Antworten animieren. Teilen Sie positives Feedback Ihrer Gäste und veranstalten Sie kleine Wettbewerbe. Geben Sie Ihren Besuchern in den sozialen Medien sinnvollen Content, der sie unterhält, amüsiert und vor allem engagiert.

2. Schritt: Aktive Erinnerung an Ihre Marke

Nach der ersten passiven Markenbekanntheit (Brand Recognition) folgt die aktive Erinnerung an Sie bzw. Ihre Marke (Brand Recall). Potenziellen Gästen ist Ihre Marke nun sehr vertraut. Sie werden sofort wiedererkannt.

Um dies zu erreichen, müssen sich Ihre Marketingaktivitäten auf allen Social Media-Portalen stilistisch, visuell und tonal ähneln. So steigern Sie den Wiedererkennungswert bei Ihrem Zielpublikum. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie sie zur Buchung anregen möchten.

Mithilfe Ihrer Social Media-Kanäle können Sie sich zudem als Autorität in Ihrer Branche etablieren. Und so Ihre Bekanntheit steigern. Je stärker Sie als zuverlässiger Experte wahrgenommen werden, umso eher werden Sie das Vertrauen Ihrer Zielgruppe gewinnen und eine wertvolle Beziehung zu ihr aufbauen.

3. Schritt: Überlegungen

Ihre Zielgruppe kennt Ihr Hotel, Gastgewerbe oder Freizeitaktivität nun und fühlt sich davon so angesprochen, dass eine Buchung für sie infrage kommt. In diesem dritten Schritt stellen die potenziellen Gäste nun Überlegungen an und vergleichen die verschiedenen Angebote. Sie stehen dabei bereits recht weit oben. Es liegt nun an Ihrem guten Ruf, ob eine Kaufentscheidung auf Ihr Hotel, Gastgewerbe bzw. Tourismusangebot fällt. Sind Sie neu auf den Markt? Dann können Sie mit sich als Marke, den hervorragenden Eigenschaften Ihres Hauses und Angebots oder auch mit möglichen Sonderangeboten. An diesem Punkt locken Sie Kunden auf Ihre Website, damit sie dort eine Buchung tätigen oder zumindest eine Anfrage stellen.

4. Schritt: Die Buchung

Nun ist der Zeitpunkt erreicht, an dem der Kunde bereit zur Buchung ist – und sich für Sie statt für Ihre Konkurrenz entschieden hat. Super! Allerdings ist es nun wichtig, den Gast weiter zu begleiten, wenn Sie ihn langfristig an sich binden möchten.

Der Buchungsvorgang und der Moment, in dem der Gast Ihr Hotel, Ihr Gastgewerbe oder Ihr Tourismusangebot tatsächlich nutzt, sind die beiden Zeitpunkte, an denen Sie aktiv mit ihm kommunizieren sollten. Dies ist übrigens auch eine gute Gelegenheit für Up-Selling oder Cross-Selling per E-Mail oder Social Media-Werbung.

5. Wiederbucher

Es ist wesentlich günstiger, vorhandene Gäste zu einer erneuten Buchung zu bewegen, als neue Kunden zu gewinnen. Darum sollten Sie stets darauf achten, dass Ihre Bestandskunden mit Ihnen zufrieden sind.

Bestandskunden können sogar als Markenbotschafter für Sie auftreten: Sie werden Ihr Hotel, Ihr Gastgewerbe bzw. Ihr Tourismusangebot bei Freunden loben, auf Social Media-Portalen anpreisen und gute Bewertungen für Sie hinterlassen.

Achten Sie darauf, dass diese Gäste dauerhaft zufrieden sind, damit sie Ihre Beiträge teilen, positive Bewertungen verfassen und natürlich weiterhin bei Ihnen buchen. Die sozialen Medien sind ideal geeignet, um mit Ihren vorhandenen Gästen zu kommunizieren. So wird sich Ihr guter Ruf weiter verbreiten – schließlich ist Social Media eigentlich auch nur eine Form der guten alten Mund-zu-Mund-Werbung!